Medizinproduktesicherheit

Krankenhäuser sind gesetzlich verpflichtet, auf ihrer Website den Kontakt zu ihrem Medizinproduktesicherheitsbeauftragten zu ermöglichen. Dessen Aufgabe - bei uns als Gremium fest in der Betriebsleitung und deren direktem Umfeld verankert - ist es, die Sicherheit rund um die Medizinprodukte zu gewährleisten. Dazu zählen auch Registrierung, Vorbeugung und Schadensverringerung hinsichtlich der Medizinprodukte. Ein Medizinprodukt ist ein Gerät, das der Diagnostik oder Heilung dient, aber kein Medikament ist. Das kann ein komplexes Gerät wie ein Ultraschallgerät sein, oder auch eine einfache Bewegungsschiene. Die Medizinproduktebeauftragten im Hause sorgen dafür, dass der gesetzlichen Vorschrift entsprechend alle Mitarbeiterinnen eine Einweisung in dieses Produkt bekommen. So wollen wir verhindern, dass eine falsche Handhabung sich direkt auf die Gesundheit unserer Patientinnen und Patienten auswirkt. Wir meinen: Ein Krankenhaus tut gut daran, diese Einweisungen ernstzunehmen.

Zusätzlich verpflichtet uns das Gesetz zur Einrichtung eines Medizinproduktesicherheitsbeauftragten. Die Aufgabe dieser Person oder dieses Gremiums ist es, sicherheitsrelevante oder patientengefährdende Vorkommnisse mit Medizinprodukten an die zuständigen Behörden zu melden. Auf diese Weise verschafft sich der Gesetzgeber eine Übersicht über Risiken von Behandlungen und Diagnose mit bestimmten Medizingeräten. Zudem geht es natürlich auch darum, wie jedes Krankenhaus vorbeugen kann und mit Risiken umgeht. Nicht zuletzt bestimmt der Medizinproduktesicherheitsbeauftragte auch mit, wie im Falle eines eingetretenen Risikos, also eines Schadens durch ein Medizinprodukt, zu verfahren ist.

Meldepflichtige Vorfälle mit Medizinprodukten hatten wir seit Installation des Medizinproduktesicherheitsbeauftragten nicht - und wir setzen alles daran, dass das auch so bleibt.

Medizinproduktsicherheitsbeauftragt am Kreiskrankenhaus St. Anna sind Frau Bianca Dotterweich, Dr. med. Martin Grauer und Albert Prickarz.

Sie erreichen uns unter der Telefonnummer 09193/620-212 oder unter medizinproduktesicherheitsbeauftragter@kreiskrankenhaus-hoechstadt.de

Medizinproduktsicherheitsbeauftragt am Kreiskrankenhaus St. Anna sind Frau B. Dotterweich, Dr. med. M. Grauer und A. Prickarz:

Tel. 09193/620-218