Hygiene mit Stern im Kreiskrankenhaus

Meldung vom 26.01.2017
Hygienische Anhaltszahlen übererfüllt.

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Verwundert haben Bianca Dotterweich, Pflegedienstleiterin des Kreiskrankenhauses St. Anna in Höchstadt, und der kaufmännische Leiter Albert Prickarz, reagiert, als sie einen Medienbericht zu angeblich mangelnden Hygienestandards in bayerischen Krankenhäusern lasen. Neben Bad Windsheim und Neumarkt war auch ihr Haus aufgelistet.  

 

Woher die zitierten Zahlen kommen, ist Albert Prickarz unklar: „Auf Bundesebene fehlen in der Tat Kräfte. St. Anna hat jedoch mehr als doppelt so viele hygienebeauftragte Ärzte mit entsprechender Fortbildung als gefordert. Damit übererfüllen wir die vorgeschriebenen Hygienezahlen sogar“. Bei der Anzahl an hygienebeauftragten nichtärztlichen Kräften bietet sich ein ähnliches Bild. „Allein in der Zentralaufnahme arbeiten drei Kräfte mit entsprechender Zusatzqualifikation. Auch auf Station und in den weiteren Bereichen sind die Anhaltszahlen übererfüllt“, sagt Albert Prickarz. Das Kreiskrankenhaus arbeitet zudem mit der studierten Krankenhaushygienikerin Dr. Dr. Ines Otto-Karg vom Klinikum Fulda, wie auch mit dem renommierten Hygieneberatungszentrum (HBZ) in Emskirchen zusammen, welches das Personal regelmäßig schult. „Was da steht, ist insbesondere bezogen auf Höchstadt völlig haltlos“, kommentiert Irene Drubel, HBZ-Hygienefachkraft, die in der Zeitung zitierte Studie.

 

Hygiene-Aktionstag im Februar

„Den Pauschalbehauptungen kann das Kreiskrankenhaus nachweisbare harte Zahlen gegenüberstellen“, sagt auch Pflegedienstleiterin Bianca Dotterweich. Das Haus stehe in ständigem partnerschaftlichem Kontakt mit dem Gesundheitsamt. Dieses überwacht das Kreiskrankenhaus streng, steht ihm aber auch als konstruktiver Berater in Hygienefragen zur Seite. „Vom gelebten Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Hygiene kann man sich überzeugen – nicht nur an unserem Aktionstag zum Thema „Händehygiene“ für Medien und Fachpublikum am Freitag, den 24. Februar 2017“, sagt Dotterweich..

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